Mittwoch, Juni 20, 2007

The Last Gig!

Der vorerst letzte Auftritt mit der Band „Historymaker“ war am Sa. 16. Juni 07 in Pforzheim. Da ich mich in den nächsten Monaten intensiver um die Produktion des Musicals „Der Weg“ kümmern werde, musste ich meine Live-Aktivitäten etwas reduzieren. Wenn man zu viel unterwegs ist, bleibt irgendwann die Kreativität auf der Strecke und man ist nur noch gestresst, so macht dann das Musikmachen auch keinen Spaß mehr.

Am letzten Sa. war zu dem JuGo am Abend den Tag über mit Daniel Jacobi ein Lobpreisworkshop gewesen. Vor Beginn der Workshops machten wir kleine „un plugged Lobpreissessions“. Wir hatten dabei eine gesegnete Zeit und machten größtenteils Spontanlobpreis. Bei dem Workshop ging es um verschiedene Themen die für Lobpreisleiter relevant sind und um die Führung einer Band. Auch für mich waren im geistlichen Bereich einige sehr gute Impulse dabei gewesen.

Bei dem GoDi am Abend waren dann eher die etwas lauteren und rockigeren Töne mit E-Gitarre und so angesagt. Obwohl zu der Veranstaltung etwas weniger Leute als erwartet kamen, hatten wir eine gute und intensive Zeit mit den Besuchern erleben dürfen. Es hat mir echt Spaß gemacht bei dieser Veranstaltung dabei gewesen zu sein und mit Daniel Jacobi und Historymaker Musik zu machen. Die Atmosphäre war recht entspannt gewesen und damit war das Spielen auch sehr entspannt.

Montag, Juni 11, 2007

Evangelischer Kirchentag Köln

Vom 6 - 10. Juni 07 war der 31. evangelische Kirchentag in Köln. Bei dieser Großveranstaltung waren 110.000 Dauerbesucher, denen über die gesamte Stadt verteilt ein vielseitiges Programm geboten wurde. Ergänzend zu den Einzelnen Veranstaltungen gab es in der Kölner Messe verschiedene Themenbereiche, zu denen 750 Aussteller ihre Organisationen präsentierten.


Das Profil der Veranstaltung??? Leider wurde weniger der christlichen Glauben vermittelt, sonder ein großer Mix aus sämtlichen Religionen und verschiedensten Weltanschauungen. Dies war zum Beispiel dadurch erkennbar, dass es bei der Messe Stände gab die Standpunkte vertraten, die man keineswegs mit dem christlichen Glaube vereinbaren kann. Beispielsweise plädierte ein Stand für das Ausleben homosexueller Neigungen, ein „Sado-Maso Stand“ für das ausleben vom Sadomasochismus, bei einem anderen konnte ein Bild angebetet werden von Jesus, mit der Überschrift „Wer dieses Bild anbetet dem seine Seele wird gerettet“ werden… Auch auf den Bühnen wurde häufig alles andere, außer dem christlichen Glaube vermittelt. Damit wurde das Motto „Lebendig und kräftig und schärfer“ falls es vom Veranstalter überhaupt auf den christlichen Glauben bezogen war, in den Inhalten von vielen Veranstaltungen auf dem Kirchentag nicht wieder gespiegelt.


Lichtblicke im Dunkeln!?! Zu dieser großen Verwirrung gab es jedoch auch Messestände und Veranstaltungsteile bei denen der christliche Glaube nach der Bibel vermittelt und dargestellt wurde. Ich möchte hierzu zwei Beispiele heraus greifen. Am Donnerstagabend war ein Evangelisationsteam vor dem Kölner Dom abseits der großen Kirchentagsbühnen anzutreffen. Dies erklärte durch kleine Theatereinheiten und Impulse für alle Vorbeilaufenden was das Leben als Christ wirklich ausmacht. Ein weiterer Lichtblick war am Freitagabend der Auftritt der australischen Band Newsboys auf dem Poller Wiesen. Bei dem Auftritt der Band gab der Sänger zwischen den Songs Statements ab, in denen die Inhalte des christlichen Glaubens sehr deutlich vermittelt wurden. Zudem beeindruckte die Band mit ihrer Musik die sie mit ihrer Bühnenshow gekonnt umsetzten.


Was war mein Part bei diesem Event??? Ich selbst war mit dem Verein Operation C vor Ort gewesen. Die Beteiligung von unserer Seite an dem Kirchentagsprogramm waren zum einen ein Messestand im Markt der Möglichkeiten, musikalische Auftritte auf einer Bühne im Messegelände und zwei Auftritte in der Friedenskirche. Auf diese Art versuchten wir an die Teilnehmer des Kirchentags Glaubensimpulse weiter zu geben.
Eine neue Erfahrung war für mich der Einsatz als Aussteller bei einer Messe. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit den Leuten von unserem Team über diese Zeit unterwegs zu sein und ich hoffe, dass wir auf diese Art bei einigen Teilnehmern des Kirchentags Interesse an dem Verein geweckt haben auch über die Zeit der Veranstaltung hinaus. Es war natürlich sehr anstrengend gewesen neben den Auftritten auch noch bei der Messestandbetreuung dabei zu sein, da wir wenig freie Zeit hatten. An den Abenden nach dem Schließen der Messe konnten wir dann jedoch noch einige Stunden die Vorzüge der Kölner Innenstadt genießen.


Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen gerettet werden. Apg. 4,12




Montag, Juni 04, 2007

Mein erstes Casting

Mein erstes Casting in dem ich als Jurymitglied beteiligt war, fand am 02.Juni in Stuttgart statt. Das Ziel dieser Aktion war es, geeignete Sänger und Tänzer für das Musical „Der Weg“ zu finden. Uns war es wichtig Menschen für dieses Projekt zu gewinnen, die zum einen ein gutes Musikalisches oder tänzerisches Niveau aufweisen und gleichzeitig diese Gabe für Gott einsetzen möchten. Aus diesem Grund war es uns als Jury auch sehr wichtig, einen Kontrast zu den bekannten Fernsehshow-Jurys wie DSDS… zu setzten, da der Umgang mit den Teilnehmern bei dieser Art von Castings darauf aufbaut, Bewerber die das gewünschte Niveau nicht erfüllen können, zu Gunsten von Einschaltquoten fertig zu machen. So versuchten wir jeden Teilnehmer, abgesehen von seiner erbrachen Leistungen respektvoll und ehrlich zu behandeln. Zudem war es uns wichtig, jedem dem wir eine Absage erteilen mussten, einen Impuls für den Umgang mit seiner Gabe mitzugeben.

Der Tag begann mit dem Casting der Sänger/innen bei dem Claus-Peter Eberwein, Daniel Börnert und ich sehr genau hinhörten und schauten. Dabei war es uns wichtig auf eine gute Gesangsleistung, Ausstrahlung und die Sozialkompetenz der Teilnehmer zu achten. Für uns als Jury, war es nicht ganz leicht den Teilnehmern die wir für nicht geeignet hielten eine Absage zu erteilen. Denn man hat echt gespürt wie aufgeregt teilweise die Teilnehmer waren und mit wie viel Einsatz sie sich Engagierten. Nach dem Einzel vorsingen, war am Nachmittag das Singen und Erarbeiten von Songs in der Gruppe angesagt. Dabei war interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Gruppen mit den gestellten Aufgaben umgingen.

Im zweiten Teil des Castings ging es dann darum, geeignete Tänzerinnen zu finden. Leider waren dabei keine Männer vertreten. Bereits nach der gemeinsamen Aufwärmphase der Tänzer unter der Anleitung von Jule Pfüller war klar, dass ich bereits danach nicht mehr wirklich einsatzfähig gewesen wäre. Das Casting der Tänzer war neben dem Vortanzen von einer mitgebrachten Choreografie jedes Einzelnen, als Workshop aufgebaut. Damit konnte man dann gut sehen wer geeignet ist und die Teilnehmer erhielten einen ersten Eindruck von dem was die bei dem Musical erwartet. In dieser Zeit wurde die Choreografie für einen Teil eines Songs eingeübt. Es war sehr interessant zu sehen, wie der Song so Stück für Stück tänzerisch umgesetzt wurde. Der angewendete Tanzstiel der für den Song von Jule entwickelten Choreografie ging in die Hip-Hopp-Richtung, ich hätte nicht gedacht, dass das so gut zu dem Song passt.


Es hat mir, auch wenn es sehr anstrengend war, echt sehr viel Spaß gemacht mit den anderen Jurykollegen zusammen zu arbeiten. Die Entscheidungsfindung war meist unproblematisch gewesen, da die Einzelnen Meinungen nah aneinander lagen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank! Ich bin gespannt was wir zusammen in der Musicalzeit noch erleben werden.