Der zweite Einsatz in der Worshipband des ICF Karlsruhe am letzen So. war für mich wieder ein sehr netter Gig gewesen. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an die Technik und alle beteiligten Musiker, es macht echt Spaß mit euch zusammen zu arbeiten, da man in einer sehr entspannten Umgebung Musik machen darf.Inzwischen ist es auch so, dass ich jetzt regelmäßig zum ICF gehe, da ich dort meine neue Gemeinde gefunden habe, die meinem Stil entspricht. Es ist für mich wertvoll So. bei den Gottesdiensten auftanken zu dürfen. Also wer Interesse bekommen hat, einfach mal vorbeischauen!
Am So. ging es im Gottesdienst um das Thema „Mut zur Umkehr“, das mit einer Videoclipeinspielung sehr gut verdeutlicht wurde. In diesem Clip war ein Navi dargestellt, das dem Fahrer zur Umkehr aufforderte, da er sich auf der falschen Route befand. Doch der Fahrer des PKW fuhr trotzdem in der bereits eingeschlagen Richtung weiter, da er der Meinung war das Ziel auch ohne das Navi zu finden. Doch das Ende der Geschichte war, dass sein Auto in einer völlig anderen Gegend als das eigentliche Ziel im Schlamm eines Weges stecken blieb. Ein plastisches Beispiel dafür wie es in unseren/meinem Leben oft läuft. Wir denken wir wissen was für uns der richtige Lebensweg ist bis wir feststellen, dass es so nicht weiter gehen kann. Dabei möchte uns doch Gott wenn wir ihn lassen, den Lebensweg zeigen, den wir gehen sollen. Das ist für mich auch nicht immer einfach, aber mit dieser Einstellung, wirst du von Gott mehr zurückbekommen als du dir vorstellen kannst.
Dazu ein Zitat aus einem Buch von Margaret Fishback Powers:
Spuren im Sand
Ich träumte eines Nachts, ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Und es entstand vor meinen Augen, Streiflichtern gleich, mein Leben.
Nachdem das letzte Bild an uns vorbeigeglitten war, sah ich zurück und stellte fest, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur zu sehen war.
Das verwirrte mich sehr, und ich wandte mich an den Herrn:
„Als ich dir damals, alles was ich hatte übergab, um dir zu folgen, da sagtest du, du würdest immer bei mir sein. Warum hast du mich verlassen als ich Dich so verzweifelt brauchte?“
Der Herr nahm meine Hand:
„Geliebtes Kind nie ließ ich dich allein, schon gar nicht in Angst und Not. Wo du nur ein Paar Spuren in dem Sand erkennst, sei gewiss: ICH HABE DICH GETRAGEN“
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